Politik
1. April 2026
Bundesrat lehnt Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag weiterhin ab
Der Entscheid der Landesregierung kommt wenig überraschend. Zuletzt hatte sie im März 2024 die Unterzeichnung des Vertrags zum wiederholten Mal abgelehnt – trotz eines entsprechenden Parlamentsauftrags.
Die Wirkung des Vertrags sei gering, da ihn die meisten westlichen und europäischen Länder nicht anerkennen würden, lautet die Begründung damals wie heute. Es sei zielführender, wenn sich die Schweiz im Rahmen des Atomwaffensperrvertrags (NPT) für eine Welt ohne Kernwaffen einsetze.
Mit der Initiative wird sich voraussichtlich im kommenden Jahr das Parlament beschäftigen. Eingereicht hatte das Volksbegehren eine Allianz aus SP, Grünen, EVP und zahlreichen Organisationen.
