Sechste Niederlage in Serie und wieder vier Gegentore
Sport
6. April 2026

Sechste Niederlage in Serie und wieder vier Gegentore

Seit dem 4:3 nach Verlängerung in den Viertelfinals des Schweizer Cup gegen Sion gewannen die Grasshoppers bloss noch eines von zehn Spielen. Der Trainerwechsel von Gerald Scheiblehner zu Gernot Messner (45) brachte auch im zweiten Spiel keine Steigerung – obwohl Messner insbesondere in der Abwehr kein Stein auf dem anderen liess.

Im ersten Spiel unter Messner bei Servette kassierte GC innerhalb von zehn Minuten bis zur 18. Minute vier Gegentore. Gegen Sion gab es in der Startphase bloss einen Gegentreffer, den dafür schon in der 3. Minute. Wenn Messner Positives sucht, dann findet er womöglich, dass es für sein Team diesmal nicht mehr fünf Gegentreffer absetzte (wie beim 1:5 gegen Thun und beim 0:5 gegen Servette), sondern bloss noch vier. Und dass GC ohne Rote Karte davon kam, was in drei der letzten sechs Partien auch nicht gelang.

In der Tabelle verlieren die Zürcher den 10. Platz, mit dem sie sich die Barrage ersparen könnten, immer mehr aus den Augen. Und der FC Winterthur liegt weiterhin bloss fünf Zähler zurück. Gegen Winterthur spielt GC noch zweimal: am 11. April (a) und am 12. Mai (h).

Das Geschehen im Letzigrund lässt sich schnell zusammenfassen. Rilind Nivokazi brachte die Walliser mit dem ersten Angriff mittels eines Kopfballs in Führung. Nivokazi hatte seit Ende November bloss noch gegen die Young Boys (4 Tore in 2 Spielen) getroffen. In der zweiten Halbzeit stellten Liam Chipperfield (66.) und Ali Kabacalman (74.) innerhalb von acht Minuten Sions Sieg sicher. Kabacalman verwandelte einen Penalty. Die Grasshoppers erhielten nach 17 Minuten trotz VAR-Konsultation keinen Hands-Elfmeter, obwohl der Ball dem Sittener Kreshnik Hajrizi im Strafraum an den Arm geflogen war.