Mircea Lucescu stirbt 80-jährig nach Herzinfarkt
Erst Ende März hatte Lucescu in den europäischen WM-Playoffs noch für Rumänien an der Seitenlinie gestanden. Bei der 0:1-Niederlage gegen die Türkei avancierte er zum ältesten Nationaltrainer der Geschichte und löste damit den Deutschen Otto Pfister ab.
Kurz darauf bekam Lucescu schwere Herzrhythmusprobleme. Aus diesem Grund trat er am vergangenen Donnerstag von seinem Amt zurück, obwohl sein Vertrag ohnehin nur bis Ende März datiert war. Nur einen Tag nach seinem Rücktritt erlitt er einen Herzinfarkt. Sein Zustand verschlechterte sich zusehends; zuletzt musste er auf der Intensivstation der Universitätsklinik in Bukarest künstlich beatmet werden.
Mit seiner Demission endete Lucescus zweite Amtszeit als rumänischer Nationalcoach, die im Sommer 2024 begonnen hatte. Er hatte die Landesauswahl bereits von 1981 bis 1986 betreut und sie 1984 zur EM geführt.
In seiner langen Karriere folgten namhafte Stationen bei Inter Mailand, den Istanbuler Grossklubs Galatasaray und Besiktas, Schachtar Donezk, Zenit St. Petersburg und Dynamo Kiew. Besonders seine Ära bei Schachtar Donezk bleibt unvergessen: In zwölf Jahren führte er den Klub zu acht ukrainischen Meistertiteln.
