Kühne+Nagel bleibt trotz Waffenstillstand vorsichtig
Der unmittelbare Fokus liege darauf, die Lage zu analysieren, sagt Paolo Montrone, Seefracht-Manager bei Kühne+Nagel, auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. «Wir stehen weiterhin in einem engen Dialog mit den Reedereien und mit unseren Kunden.»
Kühne+Nagel habe wegen des Konflikts alternative Routen ins Programm aufgenommen, um die Engpässe zu bewältigen, sagt er weiter. Dazu zählten auch Landbrücken-Lösungen.
Logistikexperten halten es für möglich, dass diese Angebote trotz der aktuellen Waffenruhe weiter genutzt würden. In den zwei Wochen, für welche der Waffenstillstand gelte, werde sich die Lage womöglich nicht vollständig normalisieren, so die Meinung.
Für Kühne+Nagel sind kompliziertere Lieferketten nicht nur nachteilig. Denn je schwieriger es ist, Waren zu transportieren, desto höhere Preise sind Kunden bereit zu bezahlen.
