850 Teilnehmende an Demonstration gegen Iran-Krieg in Lausanne
Die Kundgebung stand unter dem Motto «Lausanne antisioniste». Zahlreiche Demonstrierende trugen palästinensische Flaggen bei sich. Sie kritisierten nebst dem Vorgehen Israels in den besetzten Palästinensergebieten auch die Luftangriffe Israels auf den Libanon, die in den vergangenen Tagen trotz der brüchigen Waffenruhe im Iran-Krieg weitergegangen waren. Zu sehen waren auch eine Flagge der Hisbollah sowie einige iranische Fahnen.
Auf einem Schild wurden US-Präsident Donald Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu als Mörder bezeichnet – und die Schweiz als Komplizin.
Die Kritik an der Schweizer Regierung richtete sich insbesondere gegen Aussenminister Ignazio Cassis. «Die Schweiz darf nicht gleichgültig bleiben», sagte eine iranische Rednerin an ihre Mitstreiter gerichtet. Sie warf der Schweiz vor, Israel und die USA politisch und militärisch zu unterstützen. Konkret forderte sie, die Schweiz müsse auf Rüstungsgeschäfte mit den beiden Ländern verzichten.
Die Demonstrierenden forderten auch eine Aufhebung der Sanktionen gegen Teheran.
