Börsen in Ostasien sinken nach angekündigter US-Seeblockade
Der südkoreanische Kospi rangierte zum selben Zeitpunkt rund ein Prozent im Minus. Der Hongkonger Hang Seng gab im Morgenhandel ebenfalls um ein Prozent nach. Nahezu unverändert hielt sich der in Shanghai gehandelte CSI 300, der die wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen abbildet, mit einem Plus von 0,1 Prozent. Der australische S&P ASX 200 sank um 0,5 Prozent.
Die Märkte reagieren damit auf die von US-Präsident Donald Trump nach dem vorläufigen Scheitern der Friedensverhandlungen mit dem Iran angekündigte Blockade der Strasse von Hormus. Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen.
Der Ölpreis für ein Fass (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Juni ist daraufhin wieder leicht über die Marke von 100 Dollar gestiegen. Die ostasiatischen Volkswirtschaften sind stark von Öllieferungen über die Strasse von Hormus vor Iran abhängig.
