Schweizer Börse droht Dämpfer nach geplatzten Iran-Gesprächen
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13. April 2026

Schweizer Börse droht Dämpfer nach geplatzten Iran-Gesprächen

Im Gegenteil: US-Präsident Donald Trump kündigte nach den Gesprächen in Islamabad eine Seeblockade der Strasse von Hormus an. Dies, obwohl die Öffnung der wichtigen Handelsroute immer seine Herzensangelegenheit war.

Trump will mit der Blockade verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden. Die Blockade soll um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit beginnen.

Ölpreise steigen, Aktien verlieren

Bei den Ölpreisen kam es in der Folge wieder zu einem Anstieg. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Juni kostete zur Eröffnung am Montag 101,97 US-Dollar. Vor dem Start der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad am Samstag hatte der Preis pro Barrel noch bei 95,20 Dollar gelegen. Die Ölpreise bleiben derzeit der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt.

Am Aktienmarkt rechnen Händler im Gegenzug mit sinkenden Kursen und einem nervösen Handel zum Start in die neue Woche. Bereits in Asien war es mit den wichtigsten Indizes um gut 1 Prozent nach unten gegangen. Die ostasiatischen Volkswirtschaften sind stark von Öllieferungen über die Strasse von Hormus abhängig.

Den Schweizer Leitindex SMI berechnet die Bank Julius Bär gegen 08.15 Uhr um 1,01 Prozent tiefer bei 13’050 Punkten. Der deutsche Dax wird um 1,2 Prozent schwächer erwartet.