Gesundheitskosten stiegen 2024 um 4,1 Prozent auf 97 Milliarden an
Politik
24. April 2026

Gesundheitskosten stiegen 2024 um 4,1 Prozent auf 97 Milliarden an

Für den Anstieg verantwortlich waren laut der Mitteilung die stationäre Kurativ- und die Langzeitpflege. Gegenüber 2023 wurden weniger Ausgaben für Prävention getätigt – für Medikamente hingegen wurde mehr ausgegeben.

Zwei Drittel der Kosten betrafen Pflege- und Hilfeleistungen; diese erbrachten hauptsächlich Spitäler, Arztpraxen und sozialmedizinische Institutionen.

Finanziert wurden die Gesundheitskosten zu zwei Dritteln von Privathaushalten direkt oder über die Krankenversicherungsprämien. Den Rest der Kosten trugen weitgehend die Kantone. Pro Kopf betrugen die Gesundheitsausgaben mehr als 10’000 Franken. Dabei herrschen grosse kantonale Unterschiede: Am höchsten lagen sie in Basel-Stadt, am tiefsten in Uri.