Nicht selten empfinden Betroffene von sexueller und häuslicher Gewalt Scham und erstatten deshalb keine Anzeige. Symbolbild: Keystone
Ausserschwyz, Erste Seite
Regierung lehnt Postulat zur Spurensicherung ab
Der Kanton Schwyz sieht derzeit keinen Bedarf für ein eigenes Modell zur vertraulichen Spurensicherung bei Gewaltopfern. Der Regierungsrat setzt stattdessen auf bestehende Spitalstrukturen und mögliche Kooperationen.
Ende November 2025 reichten Kantonsrätin Andrea Burtschi (Die Mitte, Buttikon) und zwölf Mitunterzeichnende ein Postulat zur Einführung einer vertraulichen Spurensicherung bei häuslicher und sexueller Gewalt ein. Sie kritisierten darin, dass es im Kanton Schwyz keine klar geregelte Möglichkeit gibt, Spuren unabhängig von einer Strafanzeige sichern zu lassen. Betroffene müssten deshalb entwe...
