Fünf weitere Menschen im Iran hingerichtet
Den Männern werde vorgeworfen, in der Stadt Maschad im Nordosten des Landes an Protesten teilgenommen und an einer Verschwörung mit Verbindungen zu Israel beteiligt gewesen zu sein.
Erst am Samstag hatte der Iran zwei Männer hingerichtet. Der oberste Gerichtshof habe die Todesurteile wegen der Spionage für Israel und Kooperation mit dem israelischen Geheimdienst bestätigt, hiess es ebenfalls bei Misan. Die Männer hätten vertrauliche Informationen weitergegeben.
Mit äusserster Härte gegen Kritiker
Seit Kriegsbeginn geht Irans Justiz mit äusserster Härte gegen Kritiker vor. Mehrere Männer wurden seitdem bereits wegen mutmasslicher Spionage für Israel hingerichtet.
Menschenrechtsgruppen kritisieren seit langem den Einsatz der Todesstrafe im Iran. Sie werfen den Behörden vor, Hinrichtungen vor allem als Mittel der Einschüchterung zu nutzen. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Menschenrechtsnetzwerks HRANA mehr als 2.000 Menschen hingerichtet – so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
