15-jährige Freiheitsstrafe im Juwelenraub-Prozess gefordert
Die Tessiner Staatsanwaltschaft fordert für den Hauptangeklagten im Juwelenraub-Prozess eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren. Dem vorbestraften 50-Jährigen wird versuchter Mord an einem Polizisten vorgeworfen.
Der Hauptangeklagte habe skrupellos und kaltblütig gehandelt, deshalb handle es sich bei der Tat um versuchten Mord und nicht um versuchte vorsätzliche Tötung, erklärte der Tessiner Staatsanwalt am Dienstag in seinem Plädoyer in Lugano. Der Mann sei „zu allem“ bereit gewesen – auch dazu, jemandem das Leben zu nehmen. Er habe um keinen Preis zurück ins Gefängnis gewollt.
Der 50-jährige Hauptangeklagte richtete gemäss Anklageschrift der Tessiner Staatsanwaltschaft eine Pistole auf einen Polizisten und drückte den Abzug zweimal – jedoch ohne einen Schuss abzugeben, da die Waffe ohne sein Wissen gesichert gewesen sei.
