Studie untersucht Verkehrsunfälle bei Albumveröffentlichungen
Diverses
Höfner Volksblatt  
18. August 2026

Studie untersucht Verkehrsunfälle bei Albumveröffentlichungen

Sorgen Taylor Swift, Drake und andere Stars indirekt für mehr Verkehrsunfälle, wenn sie neue Alben veröffentlichen? Die These wirkt auf den ersten Blick skurril – wird aber von Forschenden unter anderem von der Harvard Medical School in Boston für möglich gehalten.

Das Team um Vishal R. Patel stellte fest, dass in den USA an Veröffentlichungstagen von Alben populärer Musikstars mehr Menschen bei Autounfällen ums Leben kommen. Es könne also einen Zusammenhang zwischen Musik-Streaming per Smartphone, Ablenkung beim Fahren und der Zahl der Verkehrstoten geben, heisst es im Fachjournal „Jama Network Open“. Ein direkter kausaler Zusammenhang könne allerdings nicht nachgewiesen werden.

So starben zwischen 2017 und 2022 bei Verkehrsunfällen in den USA 233’809 Menschen, wie die Forschenden schreiben. Die bereinigte Zahl der Verkehrstoten war an Tagen, an denen wichtige Alben erschienen, rund 15 Prozent höher als in den zehn Tagen davor und danach. Jedoch bleibt etwa unbekannt, ob die konkreten Unfallopfer die jeweiligen Alben hörten oder nicht.