Verletzte des Carunglücks im Engadin auch in Österreich behandelt
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Höfner Volksblatt  
12. September 2026

Verletzte des Carunglücks im Engadin auch in Österreich behandelt

Der schwere Carunglück im Engadin am Donnerstagabend hat fünf Todesopfer und zahlreiche Verletzte gefordert. Die Verletzten werden nach Angaben der Kantonspolizei Graubünden auch in Österreich behandelt. Alle seien niederländischer Herkunft.

Neben Österreich wurden Verletzte auch auf Spitäler in anderen Kantonen verteilt, wie die Polizei am Samstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte. Aus Datenschutzgründen würden derzeit keine weiteren Informationen zu den spezifischen Spitälern oder dem Gesundheitszustand der Betroffenen kommuniziert. Nur dass alle Carinsassen Niederländische Staatsangehörige waren, konnte die Polizei bestätigen.

Der niederländische Reisecar war am Donnerstag im Unterengadin von Zernez in Richtung Susch unterwegs, als er bei der Örtlichkeit Less von der Strasse abkam und zur Seite kippte, wie es in einer Mitteilung der Polizei vom Freitag hiess. An Bord waren 45 erwachsene Personen. Fünf von ihnen starben und 40 weitere wurden leicht bis schwer verletzt.

Der Unfall zog einen Grosseinsatz von Rettungskräften nach sich, wie die Polizei schrieb. Die Behörden klärten nun ab, wie es zum Unfall kommen konnte.