Intendant des Luzerner Sinfonieorchesters hört 2028 auf
Noch bis im Sommer 2028 wird Numa Bischof Ullmann Intendant des Luzerner Sinfonieorchesters sein. Dann wird er nach nach 25 Jahren die Position abgeben. Unter seiner Leitung wurde die internationale Ausstrahlung des Orchesters gefestigt und ausgebaut.
So zähle die Positionierung des Luzerner Sinfonieorchesters als „eines der führenden Schweizer Orchester mit Gastspielen in über 30 Ländern“ zu den Erfolgen von Numa Bischof Ullmann, heisst es in einer Mitteilung des Orchesters vom Donnerstag.
Weiter sei das Residenzorchester des KKL Luzern unter seiner Führung auf seine heutige Grösse ausgebaut worden. „Zahlreiche“ Tonträgeraufnahmen und Kompositionsaufträge wurden unter Bischof Ullmanns Leitung realisiert. Weitere Errungenschaften seien die Gründung der Stiftung für das Luzerner Sinfonieorchester, die Finanzierung des Orchesterhauses sowie die Lancierung und künstlerische Leitung des Klavierfestivals Le Piano Symphonique, bei dem sich die internationalen Klavierszene in Luzern trifft.
Diese künstlerische Leitung werde er beibehalten, heisst es weiter, sowie die Geschäftsführung der Stiftung. Übernommen hatte der gebürtige Basler die Intendanz im Jahr 2003. Wer den Posten nach ihm besetzen wird, ist noch nicht klar. Der Verein Luzerner Sinfonieorchester schreibt, er werde die Suche nach einer Nachfolge „zeitnah einleiten“.
