EU-Staaten diskutieren neue Massnahmen nach Ceuta-Krise
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Höfner Volksblatt  
1. Oktober 2026

EU-Staaten diskutieren neue Massnahmen nach Ceuta-Krise

Die EU-Staaten diskutieren aufgrund der Migrationskrise in Ceuta neue Massnahmen. Die EU soll schneller und flexibler reagieren können, sagte EU-Migrationskommissar Magnus Brunner.

Der österreichische Kommissar stellt am Donnerstag in Luxemburg am Rat für Inneres den zuständigen EU-Ministerinnen und -Ministern einen Krisenmigrationsmechanismus vor, um plötzliche, massenhafte illegale Einreisen zu verhindern. Ende Juli waren binnen weniger Tage rund 70’000 Personen von Marokko in die spanische Exklave Ceuta gedrungen.

Der deutsche Innenminister, Alexander Dobrindt, forderte Eingreiftruppen von Frontex, die innerhalb von 24 Stunden zur Verfügung stehen würden, wie er bei seiner Ankunft sagte. Es müsse unterschieden werden, ob es eine „humanitäre Grundlage“ für Migration bestehe oder ob „kriminelle Netzwerke“ dahinter stünden.

Die Schweiz ist aufgrund ihrer Teilnahme an Schengen am Treffen eingeladen. Sie wird durch Staatssekretär Vincenzo Mascioli vertreten.