Tote und Verletzte bei russischem Luftangriff auf Charkiw
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Höfner Volksblatt  
2. Oktober 2026

Tote und Verletzte bei russischem Luftangriff auf Charkiw

Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Stadt Charkiw sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Weitere 28 Menschen seien durch Gleitbomben verletzt worden, teilte der regionale Militärverwalter Oleh Synjehubow auf Telegram mit. Möglicherweise befänden sich noch weitere Opfer unter den Trümmern getroffener Wohnhäuser.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf dem russischen Militär vor, auf Anordnung von Kremlchef Wladimir Putin die Städte der Ukraine zu zerstören. „Aus Geheimdienstinformationen und von einigen Personen aus Putins Umfeld wissen wir, dass Putin Anfang September gesagt hat: „Jetzt gibt es keine Regeln mehr““, schrieb Selenskyj auf der Plattform X. Russland habe die Ukraine nicht besetzen können. „Deshalb führen sie nun massive Angriffe durch und töten in grossem Umfang.“

Das russische Militär hat die Angriffe gegen ukrainische Städte in den vergangenen Wochen verstärkt. Vor allem die grossen Ballungszentren wie Kiew, Charkiw oder Odessa stehen im Visier der russischen Luftwaffe, von Kampfdrohnen oder ballistischen Raketen.

Russland führt seit über viereinhalb Jahren einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland. Die Fronten im Osten der Ukraine sind gegenwärtig weitgehend festgefahren.