Finanzkontrolle kritisiert harzende Steuerung bei VBS-Immobilien
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Höfner Volksblatt  
2. November 2026

Finanzkontrolle kritisiert harzende Steuerung bei VBS-Immobilien

Die Schweizer Armee muss auf die schlechter gewordene Sicherheitslage reagieren und ihren Bedarf für Anlagen entsprechend anpassen. Doch bei dieser Steuerung harzt es in den Augen der Finanzkontrolle. Das Verteidigungsdepartement arbeitet an Verbesserungen.

Zum Armee-Immobilienportfolio gehören Objekte wie Militärflugplätze, Waffenplätze und Grundstücke. Rund 21’600 Objekte sind es, und rund die Hälfte davon wird von der Armee genutzt. Der Anteil dieser selbstgenutzten Immobilien soll steigen.

Doch in den Augen der Finanzkontrolle harzt die Steuerung des Bedarfs. Sie ortet Risiken für Fehlinvestitionen und einen Nachholbedarf bei Instandstellungen. Beim Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) und im Verteidigungsdepartement (VBS) laufen derweil strukturelle Arbeiten, um das Projektmanagement und die -steuerung zu verbessern.

Ein Ziel ist laut dem stellvertretenden VBS-Generalsekretär Robert Scheidegger die Harmonisierung von Immobilien- und Rüstungsvorhaben. Den Immobilienbestand wollten VBS und Armasuisse auf Verteidigungsfähigkeit ausrichten.