Schweizer Armee weiht in Luzern zentralen Gedenkort ein
Die Schweizer Armee hat in Luzern einen Gedenkort für verstorbene Armeeangehörige und bei Militärunfällen getötete Zivilpersonen eingeweiht. Die Gedenkstätte soll Raum für persönliches Gedenken und Erinnern bieten.
Das Siegerprojekt trägt den Namen Monumoira. Es verbinde das lateinische Wort für erinnern und mahnen mit dem griechischen Begriff für Schicksal, teilte das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Dienstag mit.
Der Gedenkort auf dem Gelände des Armee-Ausbildungszentrums besteht aus einem 167 Meter langen Metallband und einer 26 Meter hohen Stele. Das Band erinnere an einen unerwarteten Einschnitt und an die Narbe, die ein Schicksalsschlag hinterlassen könne, hiess es im Communiqué.
Entworfen haben das in einem zweistufigen Wettbewerb erkorene Siegerprojekt die in Basel tätigen Künstler Andreas Schneider (Künstlername: andreasschneider) und der Architekt Philipp Schallnau.
Der Gedenkort soll an Menschen erinnern, die bei Unfällen in der Ausbildung, im Einsatz oder im Dienstalltag aus dem Leben verstorben sind. Die Einweihung fand am Montag im Beisein der Luzerner Sicherheitsdirektorin Ylfete Fanaj (SP), des Chefs der Armee, Korpskommandant Benedikt Roos, sowie weiterer Vertreter aus Politik und Armee statt.
