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25. August 2026

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Demenz wartet nicht

Wollerau verfügt heute über 46 Pflegeplätze. Diese reichen schon in wenigen Jahren nicht mehr aus. Gemäss der kantonalen Bedarfsplanung fehlen ab 2030 rund 20 Plätze. Danach wird die Lücke noch grösser. Hauptgrund ist die demografische Entwicklung. Besonders stark wächst die Altersgruppe der über 80-Jährigen. Der Kanton rechnet damit, dass sich die Zahl der mittel bis schwer pflegebedürftigen Menschen bis 2045 mehr als verdoppelt. Ohne zusätzliche Kapazitäten droht Wollerau schon bald ein Engpass.

Sicherheit für Menschen mit Demenz Besonders akut ist der Mangel bei geschützten Pflegeplätzen. Die Zahl der Menschen mit Demenz wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Denn viele Betroffene treten erst in einem späteren Krankheitsstadium in ein Pflegezentrum ein. Dadurch nimmt der Bedarf an spezialisierter Betreuung zu.

Dem heutigen Alterszentrum in Wollerau fehlt eine geschützte, spezialisierte Abteilung für Menschen mit Demenz. Schreitet die Erkrankung fort, müssen Betroffene in ein anderes Alterszentrum umziehen, ggf. sogar ausserhalb des Kantons. Sie verlassen damit ihre vertraute Umgebung. Auch für Angehörige werden Besuche und die Begleitung im Alltag schwieriger.

Gerade wenn die Orientierung zunehmend verloren geht, werden vertraute Menschen, Orte und Abläufe umso wichtiger. Betroffene sollten Wollerau nicht verlassen müssen, nur weil vor Ort ein geeigneter Pflegeplatz fehlt.

Engpass im ganzen Bezirk Fehlen in Wollerau die notwendigen Plätze, müssen Betroffene auf Einrichtungen in anderen Gemeinden oder Kantonen ausweichen. Aktuell steigt jedoch der Pflegebedarf in der ganzen Region. Freie Plätze in der Nähe sind immer schwieriger zu finden. Besonders Demenzstationen sind schon heute stark ausgelastet und es bestehen Wartelisten.

Sanierung schafft keine Pflegeplätze Eine Sanierung kann die bestehenden Gebäude erneuern. Den wachsenden Pflegebedarf löst sie aber nicht. Auch mit einer umfassenden Sanierung bleibt die Raumstruktur unverändert. Damit bleibt das AZTM auf 46 Pflegeplätze beschränkt und spezielle Räume für Demenzkranke fehlen weiter. Eine Sanierung würde das eigentliche Problem also lediglich verschieben. Nach einer kostspieligen Erneuerung müsste Wollerau weiterhin zusätzliche Pflegekapazitäten und ein geeignetes Angebot für Menschen mit Demenz schaffen.

Der geplante Ersatzneubau löst beide Aufgaben: Er erhöht das Angebot von 46 auf 72 Pflegeplätze, schafft mehrheitlich Einzelzimmer mit eigener Dusche und eigenem WC sowie eine geschützte Wohngruppe für bis zu 24 Menschen mit Demenz. Das Komitee Pro Turm-Matt ruft die Stimmberechtigten deshalb dazu auf, die Vorlage am 16. September 2026 an der Gemeindeversammlung zu unterstützen und am 29. November 2026 an der Urne Ja zum Ersatzneubau Turm-Matt zu stimmen.

Kontakt:

Das Komitee Pro Turm-Matt, Wollerau: Kurt Baumgart Susanne Förg Sandra Frei Dominik Hug Adrian Reinhard Marco Steiner Jetzt unterstützen

Wollen Sie auch, dass Wollerau in Zukunft genügend Pflegeplätze hat?

Bringen Sie Ihre Unterstützung zum Ausdruck und treten Sie dem Unterstützerkreis bei. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für eine verlässliche Altersversorgung, für einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern und für eine Lösung, die heute bereitsteht. Danke für Ihr Mitmachen und Ihr überzeugtes Ja zum Alterszentrum Turm-Matt.

Bitte melden Sie sich unter:

mail@proturm-matt.ch

Mehr Informationen:

www.proturm-matt.ch

Wollerau, 26. August 2026 — Die

Pflegekapazitäten in Wollerau werden knapp. Bereits heute muss das AZTM Seniorinnen und Senioren abweisen. Schon in wenigen Jahren kann das heutige Angebot den Bedarf nicht mehr decken – das bestätigen Berechnungen des Kantons. Besonders deutlich zeigt sich der Engpass bei der Betreuung von Menschen mit Demenz: Für sie gibt es im AZTM keine geeigneten Räumlichkeiten. Verzögerungen bei der Schaffung neuer Pflegeplätze kann sich Wollerau deshalb nicht leisten.

Rasch Pflegeplätze für Wollerau schaffen