Sanieren Ja, aber mit Mitsprache
News, Region
Andreas Baumann  
7. Juli 2022
Die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung Siebnen am Dienstagabend war von emotionalen Voten und bemühter Sachlichkeit geprägt. Es ging um den beabsichtigten Land­verkauf «Mettlenhöfli» und die Sanierung des ...

Sanieren Ja, aber mit Mitsprache

Die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung Siebnen am Dienstagabend war von emotionalen Voten und bemühter Sachlichkeit geprägt. Es ging um den beabsichtigten Land­verkauf «Mettlenhöfli» und die Sanierung des ...

Die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung Siebnen am Dienstagabend war von emotionalen Voten und bemühter Sachlichkeit geprägt. Es ging um den beabsichtigten Land­verkauf «Mettlenhöfli» und die Sanierung des Pfarrhauses und des Pfarrsaals (wir berichteten). Dass der Pfarrsaal nach 40 Jahren hohen Sanierungs­bedarf hat, war ­unbestritten. Die Pfarrei und Vereine würden davon profitieren. Von den etwa 180 Anwesenden hatten dennoch viele etwas zu beanstanden. Denn die Art und Weise, wie der Kirchenrat die zwei Sachgeschäfte fast im Geheimen vorbereitet hatte, warf viele Fragen auf. So viele, dass gegen Ende der Versammlung der Antrag von Armin Hegner gutgeheissen wurde: Der Verkauf der Grundstücke Mettlenhöfli wurde abgelehnt. Auch die Sanierung des Pfarrhauses und des Pfarrsaals wurde vertagt, dies schlug Guido Nadler vor. Der Kirchgemeinderat muss über die Bücher. Dass der Boden zu Geld ­gemacht werden soll, hat Gründe: «Wir verlieren jährlich 70 bis 80 Kirchenbürger, wir werden künftig Probleme mit den Finanzen haben», erklärte Kirchenratspräsident Marcel Kessler. Aus dem Erlös der Grundstücke sollte die Sanierung bezahlt werden.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Donnerstag, 7. Juli 2022, zu lesen.

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Der Beitrag Sanieren Ja, aber mit Mitsprache erschien zuerst auf Hoefner Volksblatt und Marchanzeiger.