Integration ukrainischer Kinder in Volksschule funktioniert

Alle Kinder im Kanton sind bis zum «erfüllten 15. Lebensjahr» schulpflichtig. Das gilt auch für Flüchtlinge und Asylsuchende.

Die Schulpflicht gilt gemäss Volksschulgesetz für alle, also auch für Flüchtlingskinder aus der Ukraine. Wobei in diesem Falle – und wohl auch ganz allgemein – passender von einem Schulrecht gesprochen werden sollte. Elf Jahre dauert die Schulzeit mindestens. Wie aber funktioniert die Integration der ukrainischen Kinder in unserer Volksschule?

Alles ist im Fluss
Soweit ganz gut, darf festgestellt werden, auch wenn es nicht ganz einfach ist, sich einen Überblick zu ­verschaffen. So gibt es im Kanton Schwyz keine offi­ziellen Zahlen, wie viele Flüchtlinge oder Schutzsuchende in der Volksschule sitzen. Im Dezember waren es noch 228 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine. Die Anzahl variiere je nach Gemeinde oder Bezirk, schreibt Tanja Grimaudo Meyer, Vorsteherin Amt für Volksschulen und Sport, auf Anfrage.

Flexibilität ist gefragt
Auffallend ist laut Grimaudo, dass sich mehr als die Hälfte all dieser ­jungen Ukrainerinnen und Ukrainer auf die Bezirks­schulen Küssnacht, Schwyz und Einsiedeln sowie auf die Gemeinde­schulen Wollerau, Schwyz und Freienbach verteilen würden.
Dabei gibts auch spezielle Inte­grations­klassen, die etwa die Hälfte der ukrainischen Schülerschaft aufnehmen. So eine in Siebnen bei der Sek 1 March, die ­Iryna ­Mekhevska leitet, die selber mit ihrer Familie aus ­Saporischja geflüchtet war. Ihre Schützlinge werden je nach Fortschritt aus dem DaZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) erst in einzelnen Fächern, später ganz in die Regel­klasse integriert. Das ganze ­System, so darf man feststellen, funktioniert, auch wenn es Flexibilität auf allen Seiten braucht.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Dienstag, 24. Januar, zu lesen

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