Hier sieht es noch nach einem Podestplatz aus: Lena Häcki-Gross (rechts) läuft neben der späteren Weltmeisterin Franziska Preuss an der Spitze – angefeuert vom begeisterten Publikum. Bild Gian Ehrenzeller / Keystone
Sport
Beim Griff nach der Medaille wiegt die Aufgabe zu schwer
Mit der Präzisionsdisziplin Schiessen braucht es im Biathlon besonders starke Nerven für eine Medaille. Die Schweizerin Lena Häcki-Gross hat sie in Lantsch/Lenz in der WM-Verfolgung im letzten Schiessen nicht.
Lena Häcki-Gross kommentierte die entscheidende Situation in der Verfolgung vom Sonntag so: «Die Aufgabe war zu schwer. Ich bezahlte Lehrgeld. Ich spürte die Nerven, bei mir zitterte alles.» Die 29-jährige Obwaldnerin, die bereits zwei Weltcuprennen gewonnen hat und insgesamt sechsmal auf dem Podium stand, konnte diesmal die Scheuklappen nicht zuklappen. Sie spürte die Blicke des Publikums i...
