Beim Griff nach der Medaille wiegt die Aufgabe zu schwer
Hier sieht es noch nach einem Podestplatz aus: Lena Häcki-Gross (rechts) läuft neben der späteren Weltmeisterin Franziska Preuss an der Spitze – angefeuert vom begeisterten Publikum. Bild Gian Ehrenzeller / Keystone
Sport
von Hans Leuenberger (sda)  
17. Februar 2025

Beim Griff nach der Medaille wiegt die Aufgabe zu schwer

Mit der Präzisionsdisziplin Schiessen braucht es im Biathlon besonders starke Nerven für eine Medaille. Die Schweizerin Lena Häcki-Gross hat sie in Lantsch/Lenz in der WM-Verfolgung im letzten Schiessen nicht.

Lena Häcki-Gross kommentierte die entscheidende Situation in der Verfolgung vom Sonntag so: «Die Aufgabe war zu schwer. Ich bezahlte Lehrgeld. Ich spürte die Nerven, bei mir zitterte alles.» Die 29-jährige Obwaldnerin, die bereits zwei Weltcuprennen gewonnen hat und insgesamt sechsmal auf dem Podium stand, konnte diesmal die Scheuklappen nicht zuklappen. Sie spürte die Blicke des Publikums i...