Eine Person bei Seilbahnunfall in Engelberg verstorben
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KEYSTONE/URS FLUEELER  
18. März 2026

Eine Person bei Seilbahnunfall in Engelberg verstorben

Der Unfall hat sich demnach kurz vor 11 Uhr im Gebiet Trübsee ereignet. Eine Gondel der Anlage «Titlis Xpress» sei kurz nach der Mittelstation in Richtung Schlächtismatt abgestürzt und habe sich mehrmals überschlagen.

Der Betrieb der Bahn wurde daraufhin eingestellt und die Personen in anderen Gondeln evakuiert, wie ein Sprecher der Polizei sagte. .

Weitere Angaben zur verstorbenen Person und zu den weiteren Umständen machte der Polizeisprecher zunächst nicht. Der Unfallhergang sei Gegenstand von Ermittlungen.

Es kam laut Betreiber «aus heiterem Himmel»

Nach dem tödlichen Seilbahnunfall in Engelberg hat sich der Betreiber der Titlis-Bergbahnen tief betroffen gezeigt. Das sei ein ausserordentliches Ereignis, das aus «heiterem Himmel» gekommen sei, sagte Geschäftsführer Norbert Patt.

Die Sicherheit sei das Wichtigste einer Bergbahn, umso schwerwiegender sei der tragische Unfall, sagte Patt an der Medienkonferenz. Die Gedanken seien bei den Angehörigen des Opfers. «Wir hoffen, rasch gesicherte Fakten zu erhalten.»

Die Evakuation in den restlichen Gondeln sei mittlerweile abgeschlossen, sagte er. Es seien keine Bahngäste mehr in Gefahr. Ein Care-Team stehe im Einsatz. Insgesamt wurden zwischen 100 und 200 Menschen aus den rund 40 Gondeln in diesem Abschnitt in Sicherheit gebracht.

Ob zum Zeitpunkt des Unfalls weitere Gondeln in Gefahr waren, konnte der Betreiber auf eine entsprechende Frage eines Journalisten nicht sagen.

Windstarker Tag

Patt sagte, es sei ein windstarker Tag gewesen. Ab 40 km/h werde bei der Bahn ein Windalarm ausgelöst, ab 60 km/h müsse der Betrieb eingestellt werden. Wie stark der Wind tatsächlich war und ob ein Alarm ausgelöst wurde, sei unklar, hiess es.

Die Gondel wurde in den Jahren 2014 und 2015 gebaut. Die letzte Revision habe im vergangenen September stattgefunden, hiess es. Tobias Wildi, Betriebsleiter der Bahn, sagte auf Nachfrage, die Bahnen müssten einmal pro Halbjahr revidiert werden. Die Gondel stammt vom Hersteller Garaventa.

Die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (Sust) werde entscheiden, wann die Bahn wieder in Betrieb gehen kann, so Patt. Es sei wichtig, dass der Vorfall umfassend aufgearbeitet werde. «Wir werden alle verfügbaren Kamera-Aufnahmen zur Verfügung stellen.»