Armee und Bund verzeichnen 2025 weniger Schadenfälle
Die Bundesfahrzeugflotte und die Armee haben im Jahr 2025 weniger Schadenfälle und tiefere Kosten als im Vorjahr verzeichnet. Die Ausgaben sanken um eine Million auf rund 14 Millionen Franken.
Insgesamt behandelte das Schadenzentrum des eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) im vergangenen Jahr 6307 Schadenfälle, wie es am Dienstag mitteilte. Das entspreche einem Rückgang von drei Prozent. Dabei seien 40 Zivilpersonen verletzt und 643 zivile Fahrzeuge beschädigt worden. Von den Schadenfällen betrafen laut VBS im Weiteren rund 5000 die Fahrzeuge des Bundes.
Die Kosten seien um eine Million Franken oder sieben Prozent tiefer als 2024 ausgefallen. Dazu habe unter anderem eine Regresszahlung von 0,45 Millionen Franken beigetragen.
Weitere 628 Schäden an Kulturland oder Infrastruktur entstanden hauptsächlich durch die Armee, wie es weiter hiess. Die Zahlen bestätigten eine positive Entwicklung über mehrere Jahre. Vor dem Jahr 2020 seien regelmässig über 7000 Schadenfälle verzeichnet worden.
Prävention und Assistenzsysteme
Die genauen Gründe für den Rückgang seien nicht klar definierbar, hiess es beim VBS auf Anfrage von Keystone-SDA. Es dürften verschiedene Gründe mitgespielt haben. Möglicherweise hätten „die stetigen Bemühungen der Armeeausbildnerinnen und -ausbildner bei der jungen Fahrergeneration präventiv einiges dazu beigetragen“. Auch dürften die technischen Verbesserungen bei den Assistenzsystemen der modernen Fahrzeuge einen Einfluss haben.
Der Bund trägt laut VBS die Risiken für Schäden an seinen Vermögenswerten und für die haftpflichtrechtlichen Folgen seiner Tätigkeit selbst. Für die Abwicklung von Unfällen und Schadenereignissen in den Bereichen Bundesverwaltungsfahrzeuge, Armeefahrzeuge sowie Drittschäden durch die Armee sei das Schadenzentrum VBS zuständig.
