Verdächtige nach Anschlägen in Syrien festgenommen
Wenige Tage nach den Bombenanschlägen in der syrischen Hauptstadt Damaskus während eines Besuchs des französischen Präsidenten Emmanuel Macron sind mehrere Tatverdächtige festgenommen worden, die Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben sollen. Das teilte der für den Grossraum Damaskus zuständige Sicherheitschef Ahmad al-Dalati mit.
Das syrische Innenministerium hatte am späten Donnerstagabend die Festnahme der vermutlich für die Anschläge verantwortlichen Zelle gemeldet. Die Identitäten der Festgenommenen und ihre mutmasslichen Rollen bei den Anschlägen sollen erst nach Abschluss der Untersuchungen bekanntgegeben werden, wie es hiess.
Am Dienstagvormittag waren nahe dem Tourismusministerium im Zentrum der Millionenstadt Damaskus zwei Sprengsätze detoniert. Das Gebäude liegt unweit des Hotels, in dem Macron übernachtete. Nach Angaben des syrischen Gesundheitsministeriums wurde ein Mensch getötet, 31 weitere wurden verletzt, die meisten von ihnen leicht. Es war der zweite Bombenanschlag in der syrischen Hauptstadt innerhalb einer Woche.
